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Qualitätsmanagement

Wir sind ein zertifiziertes Brustzentrum

Das Kooperative Brustzentrum Gütersloh ist durch die Ärztekammer NRW nach dem "Verfahren für die Zertifizierung von Brustzentren in NRW" zertifiziert. Dieses Verfahren stellt hohe Anforderungen an die Struktur- (z. B. Ausstattung personell und räumlich), Prozess- (wie sind die Abläufe strukturiert?) und Ergebnisqualität (wie gut sind wir im Vergleich zu anderen Brustzentren?). Eine komplette Übersicht über die Anforderungen finden Sie im Anforderungskatalog (PDF).

Aufgaben des Qualitätsmanagements im Überblick

Die Aufgabe des Qualitätsmanagements des Brustzentrums ist es, diese Anforderungen aufrechtzuerhalten, zu entwickeln und weiter auszubauen. Diese Tätigkeiten werden vom Qualitätsmanager und den Qualitätskoordinatoren in den einzelnen Standorten wahrgenommen.

Die Aufgaben werden derzeit von folgenden Personen wahrgenommen:

Qualitätsmanager des KBZ

Christoph Langewitz, Tel: 05241 507 - 4035

Qualitätskoordinator des KBZ im Sankt Elisabeth Hospital

Dr. Olaf Pirsig

Qualitätskoordinatoren des KBZ im Klinikum Gütersloh

Dr. Uwe Görner

Qualitätssicherungsmaßnahmen im Überblick

Grundsätzlich unterscheiden wir Instrumente der internen und externen Qualitätssicherung.

1. Interne Qualitätssicherung

  1. 1.1. Tumorkonferenz: Wöchentlich findet eine interdisziplinäre Tumorkonferenz mit Fallbesprechung statt. Das Ziel dieser Konferenz ist es, eine transparente Therapieempfehlung auf Basis der aktuellen Leitlinie und aktuellsten Studienergebnissen im gemeinsamen Austausch für die Patientinnen zu entwickeln. Selbstverständlich können Patientinnen auf Wunsch bei der Besprechung Ihrer Erkrankung an der Tumorkonferenz teilnehmen.
  2. 1.2. Interne Audits: Ein weiteres wesentliches Instrument sind unsere halbjährlich stattfindenden internen Audits, in denen wir, im kollegialen Austausch, auf der Suche nach Verbesserungspotenzialen sind. Die Empfehlungen aus den Audits fließen in einen Maßnahmenplan ein, mit welchem wir unsere Qualitätsverbesserungen überwachen.
  3. 1.3. Feedbackmanagement: Ihre Meinung zu unseren Leistungen ist uns wichtig. Daher laden wir Sie ein, an unseren Zufriedenheitsumfragen teilzunehmen und uns auch mitzuteilen, wenn Ihnen Dinge nicht gefallen haben. Gerne nehmen wir Ihre Anregungen entgegen. Dadurch helfen Sie uns, die Leistungen des Brustzentrums zu verbessern.
  4. 1.4. Qualitätszirkel: Zur Weiterentwicklung unsere Leistungen führen wir regelmäßige Qualitätszirkel durch. Hierin bearbeiten wir qualitätsrelevante Themen.
  5. 1.5. Schulungen / Weiterbildungen: Aktuelles, dem medizinisch und pflegerischem Stand entsprechendes Wissen, ist Voraussetzung für eine adäquate Behandlung. Daher planen wir regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen und führen diese sowohl intern als auch extern durch.

2. Externe Qualitätssicherung

  1. 2.1 Qualitätssicherung durch die BQS: Beide operativen Standorte des KBZ versenden anonym Daten an die "BQS" (Bundesgeschäftsstelle für Qualitätssicherung) und werden somit landes- und bundesweit mit anderen Krankenhäusern verglichen. Genaueres können Sie unter www.bqs-online.de nachlesen.
  2. 2.2 Regelmäßige externe Vergleiche: Ebenfalls werden von beiden Standorten anonymisierte Daten an das "WBC" gesendet. In den vergangenen fünf Jahren haben sich mehr als 220 Zentren der Kooperationsgemeinschaft des WBC (Westdeutsches Brust-Centrum GmbH) angeschlossen. Unsere Partnerzentren stellen sich dabei einer freiwilligen, externen Qualitätssicherung für den Brustkrebs. Im Jahr 2006 überblicken wir die Behandlung von annähernd 20.000 Primärfällen beim Brustkrebs und vergleichen die bei unseren Kooperationspartnern durchgeführte Therapie durch ein anonymisiertes Benchmarking. Näheres unter: www.brustcentrum.de
  3. 2.3 Befragung durch ein externes Institut: Im KBZ bieten wir eine Befragung zur Zufriedenheit der Patientinnen durch das Institut für Sozialmedizin der Universität Köln an. Die Teilnahme erfolgt nur bei Einwilligung der Patientin und nach eingehender Aufklärung durch unser Personal. Im 1. Halbjahr wird an besagte Patientinnen ein einheitlicher Fragebogen, dessen Validität geprüft ist, der ca. 120 Fragen beinhaltet und in einem einheitlichen Verfahren ausgewertet wird, versendet. Ein weiterer Fragebogen zur Patientinnenzufriedenheit, entwickelt vom WBC, wird im stationären Verlauf verteilt und kann bei der Entlassung abgegeben werden. Auch hier finden eine externe Auswertung und ein Vergleich der Ergebnisse statt.
  4. 2.4 Jährlich werden wir im Rahmen unserer Zertifizierung durch die Ärztekammer auditiert. In den Audits müssen wir beweisen, dass wir die hohen, an uns gestellten Forderungen erfüllen und unser Qualitätsmanagementsystem kontinuierlich weiterentwickeln.

3. Sonstige Zertifizierungen
Unsere Kernleistungserbringer sind zudem nach folgenden Systemen zertifiziert:

  1. 3.1 Sankt Elisabeth Hospital zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000
  2. 3.2 Klinikum Gütersloh im Prozess der Zertifizierung nach KTQ®
  3. 3.3 Gemeinschaftspraxis für Pathologie zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000 und akkreditiert nach DIN EN ISO/IEC 17020
  4. 3.4 Gemeinschaftspraxis für Hämatologie / Internistische Onkologie im Prozess der Zertifizierung nach Onko-QEP